Komplett am Ende in Santa Ponca

Es fing doch eigentlich alles ganz harmonisch und entspannt an. Mit einem ausgewogenen und reichhaltigen Frühstück starte ich in den Tag, welchen ich erstmal nicht so schnell vergessen sollte...

Wir kamen auf die Idee eine kleine Fahrradtour nach Santa Ponca zu machen. Also haben wir uns ein paar Fahrräder ausgeliehen, um ein wenig auf der Insel rumzuradeln. Paar Stunden später bereute ich es, dass wir uns nicht für die Elektrobikes entschieden haben, da die normalen Fahrräder uns zum Verhängnis werden sollten.

Wir fuhren aus Paguera raus und da warte er auch schon auf uns. Gefühlt mussten wir erst den Mount Everest bei 30 Grad hochradeln, um nach Santa Ponsa zu gelangen. Aber warum habt ihr nicht einfach eine andere Route genommen? Viele Wege führen doch nach Rom? Das habe ich mir auch schon gedacht, aber leider gab es nur diese eine Route nach Santa Ponca. Zeit zum Jammern hatten wir nicht, denn wir wollten das Wetter und den Tag bestmögliche nutzen. Nach ein paar erklommenen Höhenmetern mussten wir dann aber auch schon eine kurze Rast machen. Mir blieb nichts anderes übrig als mein komplett durchnässtes T-Shirt auszuziehen. Irgendwann ging es dann aber eine Zeit lang runter und man konnte sich endlich mal Rollen lassen. Die frische Brise, die mir entgegenkam tat so gut und ich machte für einen kurzen Augenblick meine Augen zu. Als ich dann wieder meine Augen öffnete, waren wir dann auch schon da. An dem Strand von Santa Ponca gab es einen kleinen Markt, wo wir auch unsere Fahrräder abstellten und zu Fuß weitergingen. Auf dem Markt konnte man jegliche Dinge erwerben, die das Piratenherz höherschlagen ließen. Ein paar Meter weiter schwamen auch Menschen im belebten Meer um die Wette. 

 

Wir schwingen uns wieder auf unsere Räder, um zu dem ein oder anderen Aussichtspunkt zu gelangen. Was mir aber in Santa Ponca sofort auffiel, dass der Tourismus hier richtig boomte. Santa Ponsa war so voll, dass man schon fast sagen könnte, dass es von Touristen überfüllt ist. Von Santa Ponca aus, konnten wir oben auf der Aussichtsplattform auch den Strand von Paguera erkennen und wir realisierten erstmals, wie weit wir doch von unserem Hotel entfernt waren. 

Nichtsdestotrotz wollten wir noch ein wenig weiterradeln. Entlang an Kletterparks, Restaurants, Hafenclubs ging es zu einem Ort, wo man sehr gut abschalten konnte. Ich erklomm einen kleinen Felsen, wo ich es mir für einen kurzen Augenblick gemütlich machte. Ich hatte mich verliebt. Ich hatte mich tatsächlich in das Meer, das Wetter und in dieses Gefühl der Zufriedenheit verliebt. Irgendwann neigte sich aber dem Tag leider wieder dem Ende zu und wir mussten uns wieder auf den Heimweg begeben, damit wir nicht im Dunkeln planlos auf Mallorca herumfuhren.

Der Rückweg erwies sich leichter als gedacht und wir waren noch rechtzeitig für das Abendessen in unserem Hotel

Ein wenig Zeit hatten wir dann aber doch noch um uns die Füße am Strand zu vertreten. 

Der Mallorca Urlaub neigte sich so langsam dem Ende zu. Gleichzeitig sollte dies auch meine letzte Reise im Jahr 2017 werden. Meine Lust, die Welt zu bereisen ist damit aber noch lange nicht gestillt! Ich bin immer noch hungrig die schönsten Ecken dieser Welt zu entdecken. 2018 soll nochmal eine Schippe draufgelegt werden und ihr werdet Teil dieses neuen Reisejahrs sein!