Essaouira - An der Perle des Atlantiks

Es verschlug uns an die Küste Marokkos. Hinein in eine kleine, aber beschauliche Hafenstadt. Wir wussten überhaupt nicht, was uns hier erwartet, aber die ganzen Reiseführer erzählten nur tolle Dinge von Essaouira

Wir kamen mit dem Bus aus Marrakesch an. Natürlich wussten wir, wie so oft, auch an diesem Tag nicht, wo wir nächtigen sollten. Zu unserem Glück sprach uns aber ein jüngerer Mann an und lud uns ein zu sich nach Hause mitzukommen. Er hatte in der Medina ein Riad, wo wir für ein paar Dirhams nächtigen konnten. Egal ob warmes Wasser, W-Lan oder ein Dach über dem Kopf. Alles war da! Natürlich würde ich mir das immer zwei Mal überlegen mit einem fremden Mann mitzugehen, aber was hatten wir für Alternativen. Wir fingen sofort an Essaouira zu erkunden, aber machten auch einen etwas längeren Stopp am Meer. Das erste Mal richtig im Atlantik zu baden, war unbeschreiblich, aber auch extrem kalt...

Generell waren die Leute extrem gelassen, was ich auch beim Fußballspiel mit ein paar Marokkanern merkte. 

Der Sonnenuntergang, denn wir leider nicht richtig anschauen konnten, war eines der Highlights aus Essaouira. Danach kehrten wir in einem Restaurant direkt an einer kleinen Bucht ein. Mir ging es an diesem Tag leider nicht so gut, weshalb ich mich auch hinlegen musste. Wir beeilten uns, damit ich mich auf den Weg zurück nicht übergeben musste.

Leider schaffte ich es leider nicht und es passierte in einem Restaurant. Der Besitzer war überaus freundlich und kümmerte sich extrem gut um mich. Selbst Geld, das wir ihm als kleines Dankeschön für die Bereitstellung der Toilette und seiner Gastfreundlichkeit anbieten wollten, lehnte er ab! 

Danach ging es mir aber besser und ich konnte die restlichen Tage in einer der vielleicht schönsten Städte dieser Welt genießen. Die Reise neigte sich dem Ende zu, aber die Erinnerungen bleiben. Und zwar für IMMER...