Beachday mit Sonnenuntergang

Was wäre denn ein Urlaub auf Malta ohne ein Ausflug ans Meer? Genau das dachte ich mir auch und wir machten uns auf den Weg zu einen der schönsten Sandstrände auf Malta. Ich konnte es gar nicht fassen, dass ich endlich wieder ans Meer konnte. Ich hatte doch diesen Meeresduft so vermisst. Ich legte mich mit meinen weißen Schuhen in den Sand und blickte auf den Ozean hinaus. Ich war so glücklich. Für einen Moment gab es nur mich und das Meer. Ich zog meine Schuhe aus, um den Sand an meinen Füßen zu spüren. Mich überkam ein Gefühl der Glückseligkeit. Nachdem ich meine Sonnenbrille aufsetzte, meine schwarze Hose hochkrempelte, begab ich mich zum Wasser. Ich fühlte wie das Wasser den Sand an meinen Füßen wegspülte. Nicht lange stand ich im Wasser, denn dann bekam ich Hunger. Wir machten uns auf den Weg zu einem kleinen Restaurant an der Promenade. Gestärkt vom Essen entschieden wir uns kurzerhand das tolle Wetter noch bestmöglichst zu nutzen und bestiegen einen kleinen Berg. Trotz zahlreicher Stürze meinerseits, schafften wir es auf die Spitze des Berges.

Man hörte bis auf das Meeresrauschen und das laute Atmen der Menschen, nichts. Ich fühlte mich frei und lebendig. Gerade eine GoPro wäre hierfür ideal gewesen ;) Ich zückte mein Handy und machte ein paar Fotos. Ich wusste ganz genau, dass dieser Tag nur besser werden konnte. Und das wurde er! Wir machten uns auf den Heimweg, entschieden uns  aber nochmal ein Stopp in einem kleinen Cafe, oberhalb des Strandes zu machen. Während ich mein Stück Apfelkuchen aß und an meinem Cappuccino schlürfte, begann die Sonne unterzugehen. Ich kam auf die Idee ein Zeitraffer vom Sonnenuntergang zu machen und stellte mein Handy auf ein Geländer. Zugegebenermaßen war das nicht eine meiner brillantesten Ideen, da das Handy dort hätte leicht runterfallen können. Aber es funktionierte! Während wir den Sonnenuntergang genossen, sprach uns ein Paar aus Deutschland an, was wir hier machen würden und wie es uns hier auf Malta gefiel. Wir erfuhren, dass die beiden schon lange hier auf Malta lebten und so tauschten wir uns über unsere Erfahrungen und Erlebnisse aus. Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und wir fuhren mit dem Bus wieder nach Hause.